Emporio Armani Connected

Emporio Armani Connected Test
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* Preis wurde zuletzt am 21. Oktober 2017 um 19:15 Uhr aktualisiert.


Typ Connected
Marke Emporio Armani

Manche nennen sie „Hybrid-Smartwatches“, andere „smarte Analoguhren“. Eins haben sie alle gemeinsam: Sie verschmelzen traditionelle Uhrmacherkunst mit moderner Technologie. Eine smarte Analoguhr besteht aus einem konventionellen Ziffernblatt. Die Zeiger werden über ein elektronisches Laufwerk gesteuert und unter dem Gehäuse befinden sich Bewegungs- und Lagesensoren, die Aktivitätsdaten des Users aufzeichnen. So kann man eine klassische Armbanduhr tragen und hat trotzdem einen Fitness-Tracker an Handgelenk. Dieses Konzept hat sich 2016 als Erfolgsgarant herauskristallisiert und 2017 wird zweifelsfrei das Jahr der Hybrid-Smartwatch. Einer der größten Player in dieser Nische ist die Fossil Group mit ihren Lizenzmarken. 2017 sollen ca. 300 neue Wearables von Marken wie Diesel, Kate Spade, Skagen, Michael Kors oder Misfit auf den Markt kommen. Wir erwarten also eine ganze Menge neuer smarter Analoguhren. Den Anfang macht die Emporio Armani Connected. Wir haben die Fashion-Uhr mit smarten Funktionen ausgiebig getestet.

Technik und Funktionsumfang

Auf technischer Ebene ist eine smarte Analoguhr natürlich nicht mit einer vollwertigen Smartwatch wie der Samsung Gear S3 oder der LG Watch Urbane 2nd Edition 3G zu vergleichen. Der Vergleich mit einem Fitness-Tracker ist hier angebrachter. Im Falle der Emporio Armani Connected befindet sich unter dem Gehäuse ein Beschleunigungs- und Lagesensor. Damit werden Schritte sowie die zurückgelegte Strecke in Kilometern gemessen. Aus den erhobenen Daten und den zuvor bei der Registrierung des Produktes angegebenen personenbezogenen Daten wie Gewicht, Alter und Größe wird dann der Kalorienverbrauch bestimmt.

Emporio Armani Connected Test

Wie wir des Öfteren schon feststellen mussten, sind die verbauten Sensoren nicht immer die genausten. Während z.B. der Bewegungssensor einer Garmin oder Fitbit Smartwatch extrem zuverlässig sind, hapert es an anderen Stellen. Kürzlich hatten wir die Huawei Fit im Test, die leider besonders ungenau bei den aufgezeichneten Schritten war. Um zu testen, wie akkurat die Sensorik der Emporio Armani Connected ist, haben wir sie zusammen mit der Fitbit Charge 2 drei Tage am Stück getragen. Die Abweichung liegt bei ca. 6 Prozent. Die Emporio Armani Connected hat also durchschnittlich 6 Prozent weniger Schritte aufgezeichnet als die Fitbit Charge 2. Das ist für eine smarte Analoguhr ein durchaus akzeptables Ergebnis. Vor allem bei einer Fashion-Uhr wie der EA Connected geht es dem User nicht darum, ambitionierte sportliche Leistungen zu tracken, sondern einen generellen Überblick über sein Aktivitätslevel zu bekommen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Schlaf-Tracking.

Doch wodurch unterscheidet sich die Emporio Armani Connected dann auf technischer Ebene von einem klassischen Fitnessarmband? Es sind die smarten Alltagsfunktionen, die die intelligente Uhr von der Konkurrenz abheben. Da wäre zum einen die Möglichkeit, eine zweite Zeitzone über die EA Connected Begleit-App einzurichten. Mit einem Druck auf den mittleren der drei Hardware-Buttons springt die Uhr dann zwischen den Zeitzonen. Die gerade aktive Zone wird über das so genannte Subeye, eine Komplikation zwischen der 6- und 9-Uhr Position, angezeigt. Ebenso clever für den Alltag ist der stille Wecker. Die Weckzeit wird wieder in der App eingestellt und wer seine Emporio Armani Connected zum Schlafen trägt, kommt in den Genuss einer sanften Handgelenksvibration statt eines schrillen Klingeltons. Das sorgt nicht nur für ein entspanntes Erwachen, sondern auch für einen geruhsamen Schlaf beim Bettnachbarn. Die Stärke der Vibration lässt sich dabei in drei Stufen (leicht, mittel, stark) einstellen – ein durchaus wichtiges Kriterium für euch. Uns wird immer wieder in unserer Smartwatch Beratung die Frage gestellt, ob die Vibrationsstärke der Smartwatches ausreicht, einen Mensch aus dem Tiefschlaf zu wecken und es gibt durchaus ein paar Modelle, bei denen das bezweifelt werden darf. Die Emporio Armani Connected gehört nicht dazu. Vor allem wenn die Vibration auf „stark“ eingestellt ist, kann man nicht mehr weiterschlafen. Allerdings ist dann das Summ-Geräusch des Vibrationsmotors auch etwas lauter. Wir kamen in unserem Praxistest mit der mittleren Stufe gut zurecht.

Die Emporio Armani Connected verfügt auch über eine Datumsanzeige. Mit einem Druck auf die Hardware-Taste auf der 2-Uhr Position springt der kleine Zeiger des Subeyes auf das entsprechende Datum. Leider sind die Ziffern so klein, dass man wirklich genau hinschauen muss, um das Datum abzulesen. Außerdem ist die Skala nur an jeder vierten Position mit Zahlen beschriftet. Hier müssen wir ganz klar Kritik äußern, denn wer unterwegs schnell das Datum von seiner Emporio Armani Connected ablesen möchte, ist aufgeschmissen.

Praktisch sind hingegen die Emporio Armani LINK Funktionen. Mithilfe der Companion-App lässt sich die Taste auf der 5-Uhr Position mit verschiedenen Funktionen programmieren. Insgesamt stehen vier Features zur Auswahl: Mit der Find-My-Phone-Funktion klingelt das Smartphone auf Knopfdruck. Darüber hinaus kann der auf dem Smartphone ausgewählte Musikplayer mit der Taste gesteuert werden. Einmal Drücken steht für Play/Pause, zweimal Drücken skippt den Track und dreimal Drücken spielt das vorherige Lied ab. Das funktioniert sowohl bei nativ installierten Playern wie Android Music oder iTunes, als auch bei Drittanbieter-Apps wie Spotify. Des Weiteren kann der Button auch als Selbstauslöser für die Smartphone-Kamera verwendet werden. Zu guter Letzt kann der User den Knopf auch als Start-Schalter für selbst definierte Ziele festlegen. Zum Beispiel ein Schrittziel von 7.000.

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Die Smart Link Funktionen der Emporio Armani Connected sind uns bereits von anderen smarten Analoguhren (Skagen Hagen Connected, Fossil Q Crewmaster) der Fossil Group bestens bekannt. Auch bei der EA Connected haben wir die Features häufig genutzt und können daher Fossil erneut ein großes Lob aussprechen. Hier wurde im Vorfeld sehr genau überlegt, welche Funktionen eine Analoguhr sinnvoll ergänzen könnten und die Umsetzung ist einwandfrei.

Zu einer smarten Analoguhr gehört auch die Fähigkeit, Benachrichtigungen per Vibrationsalarm zu signalisieren. In der EA Connect App lassen sich vorab Berechtigungen setzen, welche Apps und Kontakte Notifications senden dürfen. Die Einrichtung gestaltet sich sehr einfach und für wichtige Apps oder Kontakte können Zeigerpositionen eingestellt werden. Z.B. kann die Emporio Armani Connected den Anruf der Freundin / des Freundes anzeigen, indem die Zeiger auf die 4-Uhr Position springen. Bei einem Anruf der Mutter springen die Zeiger auf die 5-Uhr Position usw.

Design und Verarbeitung

Mindestens genauso wichtig wie die technische Ebene einer smarten Analoguhr ist ihr Design. Emporio Armani ist für unaufgeregte Mode für Menschen zwischen 20 und 40 bekannt. Die Designs sind häufig reduziert, aber eben nicht langweilig. Die Farbe Schwarz spielt bei Emporio Armani eine bedeutende Rolle. Die Emporio Armani Connected folgt diesen Design-Grundsätzen und präsentiert sich als universelle, unaufgeregte Herrenuhr, die trotzdem einen Hauch Luxus versprüht.

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Die smarte Analoguhr ist in fünf verschiedenen Designs verfügbar. Uns liegt die dunkelblau schimmernde Version mit schwarzem Echtlederarmband für unseren Test vor. Das schwarze Gehäuse gibt es außerdem mit einem schwarzen Ziffernblatt und einem schwarzen Gliederarmband. Wer den Edelstahl-Look lieber mag, kann auf ein silbernes Gehäuse mit silbernem Gliederarmband und schwarzem Ziffernblatt zurückgreifen. Etwas ausgefallener ist die Variante mit silbernem Gehäuse, marineblauen Zeigern & Armband und einem hellen Ziffernblatt. Für Damen gibt es ein roségoldenes Gehäuse mit weißem Ziffernblatt und mokkabraunem Lederarmband.

Das dunkelblau schimmernde Ziffernblatt der uns vorliegenden Variante gefällt uns ausgesprochen gut. Es ist nur ein sehr dezenter Schimmer, der sich je nach Lichteinfall ändert und die Uhr im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder in einem neuen Licht erstrahlen lässt. Die Zeiger sind filigran, auf einen Sekundenzeiger wurde verzichtet. Die Position des Subeyes ist treffend gewählt und beim Ablesen der Uhrzeit keineswegs störend. Die drei Drücker auf der rechten Gehäuseseite haben uns ebenfalls sehr gut gefallen. In Sachen Haptik und Druckpunkt kommen sie nah an hochwertige Armbanduhren im Premium-Preissegment heran.

Das Gehäuse der Emporio Armani Connected ist aus 316L Edelstahl, in der uns vorliegenden Ausführung ist es gebürstet. Die Lünette ist aufgesetzt und glänzend legiert. In der Vergangenheit haben wir smarte Analoguhren getestet, deren Gehäuse zu klein (Withings Activité Steel) und Uhren, deren Gehäuse nichts für schwache Handgelenke waren (z.B. Fossil Q Crewmaster, 46 mm). Mit 43 Millimetern Durchmesser trifft die Emporio Armani Connected genau unseren Geschmack. An Männerhandgelenken wirkt sie dezent, ohne dabei komplett unterzugehen, an schmaleren Damenhandgelenken springt sie einem nicht direkt ins Gesicht, entfaltet aber dennoch ihren modischen Charme. Mit einer Dicke von 13 mm liegt sie außerdem im Durchschnitt der smarten Analoguhren. Das Gehäuse der smarten Analoguhr wiegt 75 Gramm. Damit liegt sie angenehm am Arm und fühlt sich beim Tragen hochwertig an.

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Hochwertig ist auch die Gesamtverarbeitung der Smartwatch – weitgehend. Leider ist das Ziffernblatt nur durch eine Mineralglasscheibe geschützt, die etwas kratzempfindlicher als ein Saphirglas ist. An Türklinken sollte man also besser nicht hängenbleiben, genauso wenig die Uhr mit dem Schlüsselbund in der Sporttasche lagern. Sonst gibt es am Gehäuse der Emporio Armani Connected nichts zu meckern, die smarte Analoguhr ist sogar für Tauchgänge bis maximal 30 Meter geeignet. Das uns vorliegende, mitgelieferte Lederarmband ist zwar von der Materialqualität nicht im Premium-Bereich anzusiedeln, fühlt sich aber nach ein paar Mal Tragen dennoch geschmeidig und weich an. Die Lederoberfläche ist geprägt und verleiht der Emporio Armani Connected einen letzten Feinschliff.

Kompatibilität und Konnektivität

Die Emporio Armani Connected ist sowohl mit iPhones, als auch mit android Smartphones kompatibel. Voraussetzung ist ein iPhone 5 (oder höher) sowie mindestens iOS 8.2. Android User benötigen ein Smartphone mit android 4.4. Verbunden wird die smarte Analoguhr per Bluetooth Low Energy Standard 4.1. Da keine dauerhafte Verbindung besteht (Synchronisierung der Smartwatch-Daten in regelmäßigen Abständen), macht sich die verbundene EA Connected kaum bis gar nicht in Sachen Smartphone-Akku bemerkbar. Die Uhr selbst läuft mit einer Knopfzellenbatterie, die man mit einem mitgelieferten Werkzeug problemfrei tauschen kann.

Die EA Connected Begleit-App ist hübsch aufgemacht und übersichtlich. Basisdaten wie Schritte, Kilometer oder Kalorien werden im Home-Screen angezeigt, weitere Einstellungen können über das Hauptmenü getätigt werden. Per Assistent wird man durch den Kopplungsprozess geführt, bei erstmaliger Verbindung wird ein Firmware-Update eingespielt. Die gesamte Kopplung nimmt etwa 5-7 Minuten in Anspruch. In unserem Praxistest haben wir die Emporio Armani Connected mit einem iPhone 6, einem LG G5 (android 7.0) sowie einem Huawei Nova (android 6.0) verbunden. Bei allen drei Smartphones hat das einwandfrei geklappt. Man sollte nur darauf achten, die Uhr vom alten Telefon mit der entsprechenden Option in der EA Connected App zu trennen, sonst funktioniert das Koppeln mit einem neuen Gerät nicht mehr.

Emporio Armani Connected Test

Vorteil, wie auch Nachteil, kann die automatische Einstellung der Uhrzeit sein. Klar, man muss z.B. bei Winter-/Sommerzeit Umstellungen die Uhr nicht mehr manuell stellen. Doch wenn man die Analoguhr längere Zeit komplett unabhängig vom Smartphone nutzen möchte, gibt es keine Möglichkeit die Uhrzeit händisch zu justieren. Wir sehen darin einen kleinen Schwachpunkt bei den smarten Analoguhren der Fossil-Marken. Gerade die Emporio Armani Connected ist so universell designed, dass man sie auch ohne Smartphone verwenden können sollte.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Emporio Armani Connected beginnt bei 269 Euro. Für diesen Preis bekommt man die silberne Version mit hellem Ziffernblatt, blauen Zeigern und blauem Echtlederarmband. Danach folgen drei Modelle für 319 Euro (Roségold, Silber mit Gliederarmband und die uns vorliegende Version mit dunkelblauem Ziffernblatt und schwarzem Echtlederarmband). Die Premium-Variante liegt bei 399 Euro (schwarz mit schwarzem Gliederarmband).

Verglichen mit anderen smarten Analoguhren der Fossil-Marken, liegt die Emporio Armani Connected im oberen Preissegment. Die Skagen Hagen Connected kostet beispielsweise 219 Euro, die Fossil Q Crewmaster liegt bei 199 Euro. Auch der Blick auf Hybrid-Smartwatches der Konkurrenz von Garmin (vivomove, ca. 200 Euro) oder Withings (Activité Steel, ca. 100 Euro) bestätigt diesen Eindruck.

Emporio Armani Connected Test

Für die Emporio Armani Connected spricht neben dem klassisch-eleganten Design die exzellente Verarbeitung und Haptik. Die smarte Analoguhr fühlt sich einfach sehr hochwertig am Arm und in der Hand an. Das Gewicht und der Durchmesser (43 mm) ist für eine Hybrid-Smartwatch aus unserer Sicht perfekt gewählt, die Echtlederarmbänder sind im Design sehr gelungen, könnten sich aber noch etwas hochwertiger anfühlen. Die Ziffernblätter sind durch die Bank sehr schön gestaltet und an die Frauen-Welt wurde ebenfalls mit der roségoldenen Variante gedacht.

Technisch ist die Emporio Armani Connected identisch zu den (deutlich günstigeren) smarten Analoguhren der Fossil-Marken. Die App ist im Armani Look & Feel, man erkennt aber deutliche Parallelen zu den Apps der Skagen Hagen Connected oder der Fossil Q Crewmaster. Da wir bisher alle Begleit-Apps der Fossil-Marken gelobt haben, darf das aber nicht negativ verstanden werden. Auch wenn wir versuchen, gute Argumente gegen eine Investition von 319 (+) Euro für die Emporio Armani Connected zu finden – wir schaffen es einfach nicht.

 

Autor:
Emporio Armani Connected Test

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